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coversongcoverfoto, florian pochlatko

Feature, in Project Development, 120min

(Writer, Director, Produced by Freibeuter Film)

Wendi ist Anfang Zwanzig und existiert nicht. Zumindest fühlt sie so, während sie sich immer mehr in den Wirren der Welt zu verlieren scheint. Jahre sind ins Land gezogen seit Peter, ihr Vater, über Nacht einfach verschwunden ist und eine kleine Familie, ein halb-fertiges Einfamilienhaus, viele Fragen und tiefe Wunden hinterlassen hat.

Ihr Bruder Jakob kann sich an seinen Vater und die Zeit im Baustellenhaus eigentlich fast nicht mehr erinnern und Elfie, Wendis Mutter, hat geschluckt, geschwiegen und einfach weiter gemacht. Nur Wendi selbst, scheint von den Schatten der Vergangenheit wieder und wieder eingeholt zu werden. Um ihren Gefühlen auf den Grund zu gehen und vielleicht ein Stück von sich selbst zu finden, begibt sie sich auf die Suche nach ihrem Vater, ins mexikanische Exil. Dort wo er sich ein neues Leben aufgebaut hat.

Was sie aber findet ist eine Spiegelwelt. Voller Doppelgänger und alter Muster. Eine schöne neue Welt, in der alles seinen Platz gefunden hat. Mitten drinnen Peter, der gerade droht an einem weiteren Bauprojekt und einer neuen jungen Familie zu scheitern. Mit einem Unterschied. Wendi existiert hier nicht.

 

 

Coversong ist ein Film über transgenerationale Übertragung von Traumata und Mustern.  In dicht verwobenen Handlungssträngen folgt der Film den Mitgliedern einer Familie, wie ein endlos geflochtenes Band sind sie mit einander verknüpft. Von Generation zu Generation unweigerlich damit konfrontiert,  die Fehler ihrer Vorfahren zu wiederholen, oder die ewige Schleife zu durchbrechen.

Eine Geschichte in Spiegelwelten unendlich verwoben. Ein Reisefilm über das Stehenbleiben.  Ein Geisterfilm im weltlichsten Sinne. Ein Film der Fragen nach Identität stellt, danach ob wir unserem eigenen Schicksal entkommen können, oder ob wie austauschbar sind.

Isn't Life a Series of Images, that change as they repeat themselfes? 

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